Energiespartipps

Die folgenden Tipps bieten eine Anregung bewusster mit Energie umzugehen und in Zukunft Energie zu sparen.
So heizen Sie richtig!

Damit Sie in der kalten Jahreszeit richtig heizen und somit auch bares Geld sparen, geben Ihnen die nachfolgenden Tipps hilfreiche Anregungen.

1. Um richtig zu heizen ist es wichtig, dass die Heizkörper frei sind und keine Möbel direkt davor stehen. Lange Vorhänge, welche die Heizung verdecken und Möbel, die am falschen Platz stehen, können bis zu 20 Prozent Heizkosten schlucken, weil die Wärme nicht ungehindert an den Wohnraum abgegeben werden kann.
Versperren Sie also der Wärme nicht den Weg!
2. Eine gute Isolierung lässt die Wärme nicht nutzlos entweichen. Dämmen Sie ihre Heizkörpernischen und bringen Sie eine reflektierende Silberfolie an. Dadurch lassen sich bis zu vier Prozent Heizkosten sparen. Die Fenstervorhänge sollten nicht die Heizung abdecken und ebenso wie die Rolläden nachts geschlossen werden. Dadurch wird die Kälte abgehalten und die Zugluft verringert und ein schnelles Entweichen der Wärme verhindert. Um die Wärmeverluste weiter zu verringern, sollten die Fenster und Türen abgedichtet werden. Dadurch können fünf Prozent der Heizenergie gespart werden.
3. Die Heizungsanlage sollte regelmäßig gewartet werden. Eine optimal eingestellte Heizungsanlage benötigt weniger Energie. Durch eine regelmäßige Wartung wird zusätzlich die Betriebssicherheit der Heizungsanlage erhöht und die Störanfälligkeit gemindert.
4. Dosieren Sie die Wärme richtig und überheizen Sie ihre Wohnung nicht. Dadurch entstehen hohe Heizkosten, denn pro Grad Raumtemperatur mehr müssen Sie mit rund sechs Prozent höheren Energiekosten rechnen. Um die richtige Temperatur zu finden, hilft Ihnen die nachfolgende Tabelle:

Empfohlene Raumtemperaturen

Schlafen 16° - 18° CTreppenhaus & Flur 10° - 15° C
Bad 20° - 22° CKinder 20° C
WC 16° CEssen & Wohnen 20° C
Küche 18° CArbeitszimmer 18° C

5. Wenn es in der Heizung gluckert, ist es Zeit, die Luft, die sich in der Heizung gesammelt hat, abzulassen. Ein Luftpolster verhindert die Zirkulation in der Heizung. Luft in der Heizung kann die Heizkosten um bis zu 15 Prozent erhöhen.

Richtiges Lüften

Die nachfolgenden Tipps helfen Ihnen richtig zu lüften und somit Feuchteschäden zu vermeiden.

1. Ein Fenster, welches stundenlang gekippt ist, verschafft Ihnen wenig frische Luft. Diese Dauerlüftung ist reine Energieverschwendung, weil viel Wärme verloren geht und die Wände stark abkühlen. Am Fenster kann sich durch die Kippstellung vermehrt Tauwasser bilden was zu feuchten Fensterwänden führt. Diese hohe Heizkostenrechnung können Sie mit gezielten Lüften umgehen. Öffnen Sie für wenige Minuten weit die Fenster und lassen Sie Frischluft herein. Wenn es draußen kalt ist, dann lüften Sie kürzer, da der Luftaustausch rascher vor sich geht. Lüften Sie so lieber öfter, aber nur für wenige Minuten.
2. Große Möbelstücke behindern eine optimale Zirkulation der Raumluft und tragen zur Bildung von feuchten Wänden und Ecken bei, wenn sie zu nah an der Außenwand stehen. Deshalb rücken Sie ihre Möbel fünf cm von der Außenwand ab damit die Raumluft besser zirkulieren kann.

Große Wasserdampfmengen, welche beim Kochen und Duschen entstehen, sollten nach draußen entweichen können und sich nicht im Wohnraum sammeln. Lüften Sie direkt die betroffenen Räume.

Optimaler Wasserverbrauch

Mit wenigen einfachen Tipps lässt sich ihr Wasserverbrauch reduzieren und somit die Umwelt schonen. Die nachfolgenden Tipps geben Anregungen viel Wasser im Haushalt zu sparen.

1. Viel unnötiges Wasser wird mit der Toilette hinuntergespült. Hier kann viel Wasser gespart werden ohne auf die Hygiene zu verzichten. Rüsten Sie ihre Toilette mit einem Sparspüler aus. Ein herkömmlicher Spülkasten verbraucht ganze neun Liter pro Spülung. Ein Sparspülkasten verbraucht nur sechs Liter und ein Spülkasten mit Spartaste nur drei Liter. Es kann viel Wasser gespart werden und somit auch bares Geld.
2. Tropfende Wasserhähne sind nicht nur nervend sondern auch teuer. Tropft der Wasserhahn alle zwei Sekunden, gehen im Jahr rund 800 Liter Wasser verloren. Tropfende Wasserhähne sollten sofort repariert werden um Wasser nicht unnötig zu verschwenden.
3. Bei einem Vollbad mit 140 - 180 Litern wird dreimal soviel Energie benötigt wie bei einer Fünfminütigen Dusche. Eine Dusche spart Wasser und die dazu sparsamen Armaturen und Duschköpfe unterstützen das Energiebewusstsein.

Beleuchtung die Energie spart

Die richtige Lampe soll für ihren Zweck erfüllen und am besten auch noch sparsam sein. Um die passende Lampe zu finden ist es wichtig die verschiedenen Lampenarten und deren Vorteile und Nachteile kennen zu lernen.

Herkömmliche Glühlampen sind günstig in der Anschaffung, aber sie besitzen eine schlechte Lichtausbeute. Denn 90 Prozent des Stroms wird in nutzlose Wärme umgewandelt. Zudem haben sie nur eine mittlere Lebensdauer von ungefähr 1000 Betriebsstunden.
Glühlampen sollten Sie nur dort einsetzen, wo sie wegen kurzer Einschaltzeiten sinnvoll sind. Sie sind einsetzbar in Treppenhäusern, in Toiletten und auch in Nebenräumen, welche nur wenig genutzt werden.

Halogen-Glühlampen besitzen die doppelte Lebensdauer herkömmlicher Glühlampen und haben eine 25 Prozent bessere Lichtausbeute. Sie sind speziell für eine Akzentbeleuchtung besonders gut geeignet und eine gezielte Beleuchtung bringt gewünschte Lichtvariationen.

Energiesparlampen verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als die herkömmlichen Glühlampen und haben eine zehnmal so lange Lebensdauer.
Sie können dort eingesetzt werden, wo sich längere Einschaltzeiten ergeben. Zu häufiges Einschalten verkürzt die Lebensdauer der Energiesparlampe und führt zu einem schnellen Verschleiß. Die Lichtausbeute der Energiesparlampen ist von der Umgebungstemperatur abhängig. Wenn die Energiesparlampe im Außenbereich eingesetzt wird, leuchtet sie im Winter weniger hell als im Sommer.

Speziell für Arbeitsbereiche eignen sich Leuchtstofflampen besonders gut. Sie sind für längere Einschaltzeiten geeignet. Aber ein häufiges An- und Ausschalten verkürzt wie bei der Energiesparlampe die Lebensdauer.

In Außenbereichen wie Garage und Hauseingang kann durch einen Bewegungsmelder zusätzlich Energie gespart werden.
Der Bewegungsmelder schaltet das Licht an, wenn sich eine Person in Hausnähe aufhält und nach wenigen Minuten wird das Licht wieder abgeschaltet. Eine Lampe, welche die ganze Nacht leuchtet ist nicht mehr nötig und dadurch kann Energie gespart werden.

Um den Einsatz von Lampen zu optimieren , helfen die nachfolgenden Tipps :

1. Passen Sie die Benutzung der Lampe immer dem tatsächlichen Lichtbedarf an.
2. Richten Sie ihren Arbeitsplatz immer tageslichtorientiert, das heißt in Fensternähe, ein.

Den Standort einer Leuchte sollten Sie immer nach ihrer Funktion wählen. Eine Leselampe gehört dorthin wo gelesen wird.

Richtig kühlen und gewusst wie!

Um Lebensmittel längere Zeit aufzubewahren ist ein Kühlschrank oder ein Gefriergerät ideal. Beide Geräte sind aber wahre Stromfresser und die nachfolgenden Tipps sollen helfen, Strom zu sparen und den Einsatz von Kühlgeräten zu optimieren.

1. Achten Sie beim Kauf eines Kühlschrankes auf die richtige Größe. Der Richtwert liegt bei 60 Liter Nutzinhalt pro Person. Als Ausnahme gilt der 1-Personen-Haushalt. Hier liegt der Richtwert bei 100 - 120 Liter.
2. Der Kühlschrank sollte auf die richtige Temperatur eingestellt werden damit nicht unnötig Strom verbraucht wird. Die optimale Temperatur um Lebensmittel frisch zu halten beträgt + 7 Grad Celsius.
3. Heiße Speisen sollten nicht in den Kühlschrank gestellt werden, weil die Kühlung der heißen Speisen den Energieverbrauch ansteigen lässt.
4. Bei einem Kauf von einem Gefriergerät achten Sie auch hier auf die Größe. Kaufen Sie kein zu großes Gerät, um die Kapazität optimal auszunutzen und nicht unnötig Strom zu verbrauchen. Die richtige Größe eines Gefriergerätes beträgt 50 - 80 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit geringer Vorratshaltung. Dazu gehören Haushalte mit einem kurzen Einkaufsweg. Bei Haushalten mit einer ausgeprägten Vorratshaltung, wie zum Beispiel mit einem eigenen Garten oder einem langen Einkaufsweg beträgt der Nutzinhalt 100 - 130 Liter pro Person.
5. Die optimale Temperatur in einem Gefriergerät beträgt - 18 Grad Celsius.
6. Wichtig ist auch das regelmäßige Abtauen ihrer Gefriergeräte um Reifansatz zu vermeiden. Ein - bis zweimal im Jahr sollten Sie ihre Geräte abtauen und sie danach mit Glycerin innen auswaschen. Das verzögert die Bildung von Reifansatz und verhindert unnötigen Stromverbrauch. Die sonst entstehende Vereisung erhöht den Energieverbrauch beachtlich. Eine Vereisung von mehr als zwei Millimetern sollte vermieden werden.
7. Halten Sie die Gummidichtungen am Türrahmen ihrer Kühlgeräte immer sauber und porös gewordene Gummidichtungen sollten ausgetauscht werden, damit die Kälte nicht entweichen kann. Vermeiden Sie unnötiges Öffnen der Kühlgeräte.
8. Der richtige Standort für ihre Kühlgeräte ist wichtig. Stellen Sie ihre Kühlgeräte möglichst nicht an einem Ort mit hoher Umgebungstemperatur auf. Die Geräte sollten besser nicht neben der Heizung, der Waschmaschine oder dem Herd stehen. Eine schon um 1Grad Celsius niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch um ungefähr vier Prozent.
9. Der Wärmeaustauscher, der sich meistens auf der Rückseite des Gerätes befindet, sollte mindestens 10 Zentimeter von der Wand entfernt sein, damit die Luft frei zirkulieren kann.
10. Auch beim Kauf kann schon Strom gespart werden. Die verschiedenen Kühl- und Gefriergeräte müssen mit einem Energiegütesiegel gekennzeichnet werden. Dadurch können Sie sparsame Geräte direkt erkennen und den Stromverbrauch der Geräte vergleichen. Die sparsameren Geräte sind mit einem „A" versehen und die verschwenderischen mit dem Buchstaben „G". Zusätzlich sollten sie auch schon an die spätere Entsorgung der Geräte denken und beim Kauf darauf achten, dass sie ohne Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) und Fluorkohlenwasserstoff (FKW) sind.

 

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